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Mallorca 1 - Buchten und Ankerplätze
Palma bis Cabo Blanco
Die gesamte Küste bietet bestenfalls
Tagesankerplätze, einige schöne Stellen gibt es zwischen Torrent
de la Regana und Cabo Blanco, an denen man bei ruhigem Wetter einen Badestop
einlegen kann. Zum übernachten segelt man weiter Richtung Ostküste,
deren Supercalas (Cala=Bucht) mit der berühmten Cala Pi beginnen.
Cala Pi
ist im Sommer hoffnungslos überlaufen.
Die Schiffe können nicht mehr frei ankern, es gilt Anker und Heckleinen.
Segler aus dem östlichen Mittelmeer kommend werden sich hier gleich
heimisch fühlen. Die Cala selbst ist lang und schmal, Schutz ist zweifelhaft, Freunde von uns
haben die Pi schon als gnadenlose Mausefalle erlebt, aus der sie ohne Hilfe
bei Einfall von Starkwind nicht mehr herausgekommen wären. Landschaftlich
sehr schön, allerdings, wie schon erwähnt, rummelig! Es gibt
ein Restaurant, Supermarkt, sogar eine Apotheke, Ferienappartements etc.
Cala Pi bis Colonia St. Jordi
Man segelt an traumhafter Küste entlang:
azurblaues Meer, weiße Dünenstrände, speziell der Superstrand
Es Trenc, eingerahmt von dunkelgrünen Pinienwäldern. Vor Es Trenc
kann man sehr gut zum Baden ankern, die Übernachtung würden wir
allerdings zwischen Isola Gabina und Isola Redona empfehlen. Man liegt
am besten gleich hinter Isola Redona, unterhalb des weithin sichtbaren
Hotels bei Colonia St. Jordi.
Achtung: Bei der Ansteuerung unbedingt auf die diversen Untiefen achten!! Im Gegensatz zu der Ansteuerung von Es Trenc gibt es hier einige recht fiese Steinfelder... Weitere schöne Ankerplätze findet man östlich von Colonia St. Jordi, zwischen Isola Guardia und Isola Moltona. Auch hier Achtung vor den Untiefen! Cala Antegora
Wunderschöne, wenig besuchte Bucht, da
oftmals Schwell reinsteht. Wenn das Wetter es zuläßt - unbedingt
mal ansehen!
Cabo des Salinas bis Cala d'Or
Eine Vielzahl kleinerer Buchten, die jeder,
abhängig natürlich von Schiffsgröße und Mut selbst
erkunden muß. Die größeren, Cala Marmolls und Cala S'Amonia
sind nicht übel, allerdings muß man im Einzugsgebiet von Cala
d'Or ständig mit Flybridgekapitänen rechnen, die offenbar gegen
Generatorenlärm immun sind...
Cala Llombards, Cala Figuera und Cala Mondrago
sind zu berühmt, um noch ruhig zu sein.
Man findet manchmal einen Ankerplatz, wie immer auf guthaltendem Sandgrund,
allerdings ist der landwärtige Rummel enorm.
Porto Pedro
ist sowohl Hafen (Marina) als auch Ankerbucht.
Ankern kann man a. in der Einfahrt an steuerbord, nur bei absolut ruhigem
Wetter, b. hinter der Einfahrt steuerbords. Hier
ist das Hauptankerfeld, allerdings bekam dieses bei uns das Prädikat
"Schlechtester Ankergrund Mallorcas" Es handelt sich um Felsplatten, leicht
mit Kraut bewachsen. Man kann davon ausgehen, dass wir, da wir fast
ausschließlich ankern, wissen, wie es geht, aber hier kämpften
wir 2 (!) Stunden mit allen Tricks, mit Bügelanker und Fortressanker
und schafften dennoch kein richtig befriedigendes Ergebnis. Die beste Lösung
war dann noch, eine Heckleine zu der unter Land liegenden, freien Boje
zu setzen. Das Gefährliche hier sind eigentlich die Urlaubssegler,
die nach unseren Erfahrungen mit dem Ankern zu sorglos umgehen und dann
nachts auf Drift gehen können. C. kann man auch backbords der Einfahrt
ankern, der Grund scheint hier mehr aus Sand zu bestehen; allerdings hat
hier ein Club Med sein Domizil, d.h., tagsüber herrscht zuviel Rummel
durch Surfer, Jollensegler, Schwimmer und Schnorchler.
Cala d'Or bis Porto Colom
sind beides sowohl Häfen als auch Ankerplätze.
Cala d'Or´s Buchten eignen sich, wenn man denn überhaupt Platz
findet, als Tagesankerplätze. Sie sind die idealen Studienorte um
menschliche Sardinen am Strand zu bestaunen... Dazu kommt, daß
dieser Hafen mehr ein Motorboot-Eldorado ist, d.h. die Boote jagen morgens
raus, düsen in dem Bezirk bis (südlich) Cala Santany und (nördlich)
bis Calas de Mallorca herum, mit all den unangenehmen Begleiterscheinungen,
die wir Segler so lieben (Nahes vorbeipreschen, Generatorengedröhne
in den Buchten etc.) Nette Motorbootfahrer mögen mir verzeihen, ich
lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Porto Colom
Fahrtensegler's first choice zum sicheren
Ankern auf Mallorca!
Um es vornweg zu sagen: der einzige Nachteil dieser Supernaturbucht ist
das trübe Wasser, zum baden ist es also absolut nichts (für meinen
Geschmack!) Ansonsten aber ist das der Ort, wo man als Ankerfreak so richtig
relaxen kann. Der Grund ist schwarzer, stinkender Schlamm, der hält
wie Beton. Ich glaube, nicht einmal einem absoluten Anfänger würde
es hier Schwierigkeiten bereiten, sicheren Halt zu finden. Wir ankern immer
backbords nach der Einfahrt, da wir hier schnell auf unserer bevorzugten
Tiefe von 1.2 - 1.5m landen, also tiefergehende Schiff aufgepaßt,
es nimmt landwärts rapide ab. Selbst wenn aber mal einer aufbrummt,
passieren kann nichts, der Grund ist überall schlammig ohne Fels.
Porto Colom half uns so manchen Sturm sicher und komfortabel abzuwettern,
ohne gleich in die Wegelagerer von Marinas zu müssen. Wenn wir hier
ankommen, haben wir jedes Mal ein "Heimkomm-feeling". Ankern kann man eigentlich
überall im Hafenbecken, natürlich auch steuerbords oder voraus
der Einfahrt, das ist jedem selbst überlassen und abhängig vom
Tiefgang. Als Alternative und sozusagen Kombipaket zum sicheren übernachten
bietet sich als Tagesankerplatz die...
Cala Algar
...an. Speziell zum schnorcheln findet man hier
eine wunderschöne Unterwasserwelt mit verschiedenen Fels- formationen,
Pflanzen und Fischen. Mitten in der recht kleinen Cala findet man einen
relativ großen Sandfleck wo der Anker gut hält. Die Cala ist
sehr offen und wirklich nur bei ruhigem Wetter als Badecala gedacht, wenn
man in Porto Colom ankert.
Porto Colom bis Porto Cristo
Diese Region wird Calas de Mallorca
genannt und ist die Buchtenküste schlechthin. Allgemein gilt:
der Grund ist meist gut haltender Sand, das Wasser kristallklar, die Fauna
dürftig, aber das ist, bis auf Cabrera, in diesen Gewässern wohl
nichts Neues!. Calas mit Straßenanbindung sind naturgemäß
im Sommer überlaufen, bei anderen findet man noch ruhigere Ankerplätze,
da sich an Land nur die Tapferen und Robinson-Crusoe-Erprobten durchgeschlagen
haben. Übernachten konnten wir 1995 hier, so unglaublich das klingt,
kein einziges Mal aufgrund des bereits erwähnten, wechselhaften
Wetters. Die Calas sind alle offen, bis auf Cala Murada, aber auch sie
bietet keinen sicheren Schutz.
Cala Barcas
ist die Lieblingsbucht unserer Kinder, genannt
die "Piratenbucht". Auch hier flutscht der Anker von selbst in den Grund,
man kann wohl jedes Sandkorn auf dem Boden erkennen und als Spezialität
obendrauf gibt es eine, mit dem Dinghi zu erkundende kleine Höhle,
innerhalb der Bucht, also auch machbar für Kids ohne Elternbegleitung,
was den Reiz natürlich enorm hebt. Die 2 kleinen Strände, getrennt
durch eine kleine Felsennase runden die Cala zum Land hin sehr schön
ab.
Wer feinsten Puderzuckersand liebt, dem sei die Cala Anguila empfohlen. Selbst in den Wintermonaten, wo überall sonst Berge von Tang auf den Stränden liegen, fanden wir hier einen supersauberen Strand mit dem zartesten Sand, den man sich vorstellen kann. Allerdings ist auch diese kleine Cala nur ein Tagesankerplatz bei absolut ruhigem Wetter, da total offen! Porto Cristo bis Cala Ratjada
In Porto Cristo ankert man vor dem örtlichen
Strand gar nicht mal schlecht, allerdings ist nicht sehr viel Raum zum
Schwojen.
Dennoch eine äußerst brauchbare Alternative, sollten
Stadtkai (günstig) voll und die Marina zu teuer sein.
Die sich nördlich anschließenden Buchten bis Cala Ratjada sind m.E. landschaftlich zwar noch schön, aber teilweise nicht so reizvoll wie in Calas de Mallorca. Ausprobieren! Ganz schlimm finden wir die Baie de Artà, mit anderen, populäreren Worten, Cala Millor, nach El Arenal deutsche Hochburg für Massentourismus. Hier kann man noch die Sünden der Hochhausära bestaunen, die Architektur (?) verschandelt die schöne Land- schaft, dass es einen graust. Ab dem Cabo del Pinar del Reig dominieren dann wieder Einzelhäuser, teilweise recht gewagt an die Steilküste "geklebt", aber schön anzusehen. Bis Cala Ratjada findet man in Cala Moll oder Cala Petruscada noch ein paar einigermaßen brauchbare Anker- buchten, das Wahre sind sie allerdings nicht. Es folgt dann der Hafen Cala Ratjada und als Ankerbucht, östlich vom Hafen, ein recht gut gegen Nord und West geschützter Ankerplatz, allerdings mit Kraut bewachsen! Cabo Pera bis Cabo Farrutx
Eine Übernachtung kann man hier m.E.
höchstens in der Cala Molto wagen, dort aber südseemäßig!!
Das Farbenspiel des Wassers changiert von tiefblau über türkis
bis hellblau, der Grund hält gut und der Rummel spielt sich hauptsächlich
in der Nachbarbucht, Cala Guya, ab. Cala Molto wird von FKK-Anhängern
besucht, abends ab 17, 18 Uhr hat man vollends seine Ruhe, aber wie gesagt,
hält sich auch tagsüber der Rummel in Grenzen.
Die weitere Küste bis Cabo Farrutx ist sehr schön, aber nur was zum tagsüber ankern. Da mit nördlichen Winden immer zu rechnen ist, kann von einer Übernachtungsmöglichkeit hier nicht ausgegangen werden. Cabo Farrutx bis Cabo del Pinar
oder auch Bucht von Alcúdia ist riesig
und absolut offen, bietet aber dennoch einige brauchbare Ankerplätze.
Zunächst einmal hält man sich nach dem Kap Farrutx, welches im
übrigen eine rechte Wetterecke ist und für mancherlei Überraschungen
gut, Richtung Süden. Nach ca. 2 sm sieht man dann backbords eine kleine
Cala, auf der Karte mittels "Campingplatz" gekennzeichnet. Allerdings kann
man die paar Camper, die sich tatsächlich hierher verirren, vergessen.
Man kann ankern, oder aber an den kleinen Anleger gehen, wobei es sich
hier empfiehlt für die eigenen Voraussetzungen (Tiefe) vorher mit
dem Dinghi eine Erkundungsfahrt zu machen. Weiter Richtung Colonia St.
Pedro, wo z.Zt. ein Hafen entstehen soll, über Can Picafort Richtung
Puerto Alcúdia. Vor dem kilometerlangen, längsten Strand von Mallorca
kann man für Badestops immer und überall ankern, allerdings steht
bei Can Picafort immer die höchste Brandung, falls Schwell in die
Bucht steht. Die nächste Übernachtankermöglichkeit bietet
sich neben Alcudiamar auf dickem Kraut. Vorsicht: im ganzen Jahr 1995 schlierte
uns nur ein einziges Mal der Anker und das war hier, am letzten Tag der
Saison, bevor wir für den Winter in den Hafen gingen. Die beste Möglichkeit
ist, runterzutauchen und unsanft nachzuhelfen, dass der Anker es schafft,
durch das Kraut zu kommen!! Dann aber ist der Ankerplatz durchaus o.k.,
da die Hafenanlagen Schwell wegnehmen.
Cabo del Pinar bis Cabo Formentor
Auch diese Ecke, die Bucht von Pollença
ist gespickt mit schönen Ecken. Eine davon, Cala del Pinar, soll angeblich
von einem etwas merkwürdigen Häuslesbesitzer eifersüchtig
bewacht und mittels Bojen gegen Ankerlieger abgesperrt sein. Wir haben
versucht, das auszutesten. Allerdings war die Ecke an dem Tag so voll,
daß wir vorher abdrehten und Richtung Puerto Pollença weitersegelten.
Vorher kommen aber noch Cocodrilo, ein kleiner, feiner Hafen mit einer
noch kleineren Einfahrt.
Für eine dicke Katze wie uns nur an ruhigen
Tagen zu empfehlen. Davon abgesehen ist er innen auch nicht gerade groß,
aber schön, wie gesagt. Vor Puerto Pollenças Strand kann man
ankern, es gibt dort meherere Dauerlieger, teilweise Charterboote der (deutschen)
Segelschule, sowie 2 Katamarane. Nächste Möglichkeit ist neben
dem Hafen, vor dem Ort. Allerdings hauen dort bei Mistral enorme Fallwinde
rein, die mit Affengeschwindigkeit die steilen Berge runtergerast kommen.
Uns gefällt es am besten auf dem Ankerplatz neben dem Leuchtturm,
unterhalb des alten Forts.
Vorsicht: der Grund ist zwar bewachsener Sand, aber es gibt Unterwasserhügel, die sehr abrupt ansteigen, also nicht zu dicht unter Land ankern ohne ausreichende Ortskenntnisse. Wegen des Krauts muß der Anker sorgfältig eingefahren werden, dann allerdings hält der Grund gut, wir haben hier einen achter gemütlich abgewettert! Eine weitere Ankermöglichkeit ist die Bucht unterhalb des
Cabo Formentor bis San Telmo
Eine landschaftlich atemberaubende, für
den Skipper aber unwirtliche Küste! Kommt ein Mistral (und das tut
er oft!) dann ist hier die Hölle los. Der einzig sichere Ort an der
ganzen Küstenlinie ist dann Puerto de Sóller. Alle
Ankerplätze sind unsicher und mehr was für den Badestop, es sei
denn, man ist sich des Wetters absolut sicher! Eine sehr schöne Bucht
öffnet sich hinter Cabo Formentor, die Cala Figuera, in der man bei
ruhigem Wetter auch mal übernachten könnte. Alles weitere entlang
der Küste ist wunderschön aber völlig offen. Ansehen sollte
man sich unbedingt die berühmteste Bucht Mallorca's, Cala Sa Calobra,
zu der im Sommer Tausende und Abertausende Touris mit Bussen die berühmten
Haarnadelkurven runtergekarrt werden. Vielleicht wirkt sie ja von Land
durch den ausgewaschenen Flusslauf, der hier endet und die wildromantische
Schlucht so außergewöhnlich.
Von See aus muß ich sagen, kann man als Segler bessere und vor allem ruhigere Buchten entdecken. Aber
das ist, wie so vieles, reine Geschmacksache.
Puerto de Sóller bietet ein paar wenige Hafenplätze und gut haltenden Ankergrund als einziger Schutzhafen an der NW-Küste. Weiter geht es durch die Bucht von Deià (Strandschauplatz der Fernsehserie "Hotel Paradies"), die Bucht von Valldemossa (wo man das zinnenbewehrte Häuschen von Michael Douglas bewundern kann), vorbei an den hängenden Gärten von Banyalbufar Richtung San Telmo. Diesem Fischerörtchen gegenüber liegt Isla Dragonera, die sich schon lange und lauthals vorher durch Möwengeschrei ankündigt. Es gibt dort eine riesige Brutkolonie, Dragonera soll, genau wie es Cabrera schon ist, unter Naturschutz gestellt werden. Es gibt an der E-Seite 2 schöne Ankerplätze, allerdings nur was für ruhiges Wetter. Außerdem sind die Möglichkeiten begrenzt, da wenig Schwojplatz, ggf. Landleine. Freier und mit Platz liegt man auf guten Ankergrund (Sand) vor San Telmo, wir fanden es am besten zwischen dem großen und dem kleinen Strand. San Telmo bis Cabo de la Figuera
An Land einer der teuersten Abschnitte der
Insel finden wir den Abschnitt um Port d'Andratx wenig
reizvoll von See aus. Wir sind mehrere Male daran vorbeigesegelt und ankerten
dabei sowohl im Vorhafen von Port d'Andratx (Ankern im Hafenbecken ist
verboten, auch wenn es in manchen Führern nicht drinsteht, die Fischer
reagieren außerordentlich ungnädig, wenn man in ihrem Ranigerradius
ankert), als auch vor dem Strand von Sta. Ponça, wobei dieser Ankerplatz
eine sehr gute Alternative zur teueren Marina Sta. Ponça darstellt.
Die großen Buchten vor Camp de Mar und Cala Fornells fanden wir rein gefühlsmäßig für eine Übernachtung zu unsicher. Ist vielleicht nicht angebracht, war aber halt so ein Gefühl aus dem Bauch heraus. Einen Ausflug wert ist allerdings die kleine Cala Monjo, wo man herrlich schnorcheln kann. In Cala Penas Rojas befindet sich der neue Hafen El Toro, der einen retortenmäßigen Charme ausstrahlt. Davor in der Bucht ist Ankern auf Sand ebenfalls möglich. Ein nervenzerfetzendes Erlebnis ist die Durchfahrt zwischen Isola Toro über die Banco de Ibiza. Der Grund steigt von - für's Auge - unendlich tief rapide auf ca. 2m an. Fährt man nun in diesem kristallklaren Wasser darüber hinweg, so erscheinen die Felsen urplötzlich unmittelbar unterm Bug, grausig, aber schön! Cabo de la Cala Figuera bis Palma
Rundet man nun das Cabo de la Cala Figuera,
so sollte man die an Backbord auftauchende Cala Portals unbedingt besuchen.
Sie hat, wie die meisten anderen auch, wunderbaren Sandgrund und türkisfarbenes
Wasser, bietet guten Schutz und ist somit auch eine Übernachtungsbucht.
Wir lagen hier sogar einmal bei Starkwind aus E (!) obwohl sie eigentlich
nach E offen ist. Natürlich war es eine fürchterliche Ankernacht,
aber mehr ungemütlich, denn gefährlich (nichtsdestotrotz sind
wir am nächsten Morgen beim ersten Hahnenschrei abgehauen...)
Bevor man dann über Puerto Portals, vor dessen Nobelhafen man auch ankern kann und über Cala Mayor Palma erreicht, gibt es noch eine reiche Anzahl von Ankermöglichkeiten, zumeist hinter kleinen Inselchen, die man bei gutem Wetter nutzen kann. Allerdings muß ich sagen, ist dies, zumindest für uns nicht erste Wahl, da hier, im touristisch hoffnungslos überlaufenen Süden die Unkultur von Jetbooten, Wasserskirowdies und was der technischen Errungenschaften mehr sind, ein gemütliches Ankern nahezu unmöglich macht. Aber auch das, wie so vieles, muß jeder selbst entscheiden. Fazit
Zum wirklich sicheren Ankern bietet sich auf
Mallorca nur Porto Colom an. Es gibt massenhaft schöne Buchten mit
wirklich ausgezeichnetem Ankergrund, aber alle sind absolut abhängig
vom Wetter, da immer in irgendeiner Richtung offen und zugänglich
für Schwell. Allerdings hat man ja nun die freie Auswahl und, bei
gewissenhafter Planung unter Einbeziehung möglichst aller zur Verfügung
stehenden Wetterberichte, immer genug Zeit, eine Ausweich-Cala anzulaufen.
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